Zwangsstörung verstehen- für Angehörige
Online- Kurse 2026
„Ich weiß, ich soll mich abgrenzen – aber wie, wenn ich sehe, wie sehr mein Kind leidet?“
Oder wenn der Partner stundenlang duscht, kontrolliert oder der Alltag nur noch mit bestimmten Ritualen funktioniert?
Angehörige von Menschen mit Zwangsstörungen stehen oft zwischen zwei Fronten:
Sie möchten helfen, entlasten, den Alltag stabilisieren – und rutschen dabei selbst in Anspannung, Schuldgefühle und Hilflosigkeit.
Viele hören dann von Fachpersonen: „Sie müssen sich abgrenzen.“
Doch was bedeutet das konkret, wenn die Tochter in Panik gerät, der Partner stundenlang duscht oder der Alltag nur funktioniert, wenn bestimmte Rituale mitgemacht werden?
👉 In diesem Online- Kurs für Angehörige geben wir Orientierung – jenseits von abstrakten Empfehlungen.
Mit viel Praxiserfahrung, Verständnis und einem klaren roten Faden helfen wir Angehörigen:
- Zwangssymptome besser zu verstehen
- destruktive Hilfsmuster zu erkennen
- realistische, entlastende Schritte im Alltag zu finden
Zwischen Verstehen, Mittragen und sich abgrenzen liegt ein Weg – wir zeigen, wie dieser im Alltag konkret aussehen kann.
Grundlagenmodul
Ein Einstieg für Angehörige, die Orientierung und Entlastung suchen
Zwangsstörung erkennen und verstehen – für Angehörige
Samstag, 19. September 2026 von 09.00-13.00 Uhr (Online via Zoom)
Mit Irena Mikic & Volker Röseler
INHALT
- Was sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen – und wie erkennt man sie?
- Welche Motive stehen dahinter: Unvollständigkeitserleben & Befürchtungen
- Wie können Angehörige hilfreich reagieren?
- Alltagstipps & praxiserprobte Strategien für mehr Entlastung
- Raum für Austausch, Rückfragen & individuelle Themen
Zielgruppe: Angehörige von Menschen mit Zwangsstörungen: Eltern, Partner*innen, erwachsene Kinder, Geschwister etc.
Keine Vorkenntnisse notwendig
Kosten:
- CHF 220.- (für Teilnehmende aus der Schweiz)
- EUR 170.- (für Teilnehmende aus Deutschland & Österreich)
Frühbucherpreis bis 30. Juni 2026: 200CHF/ 150 EUR
Wir freuen uns auf Dich
Empfohlen vom:

WIR STELLEN UNS VOR
Als Fachexperten für Zwangsstörung verfügen wir über langjährige Erfahrung in der ambulanten und stationären Behandlung – mit weit über 6000 Stunden in der praktischen Anwendung von Expositionen.

RN, BScN Pflegewissenschaft, Expertin für Angst- und Zwangsstörungen, mehrjährige Tätigkeit auf der Spezialstation für Zwangsstörungen – Sanatorium Kilchberg
Autorin, freie Dozentin, in eigener Praxis in Zürich

RN,Pflegefachmann HF, Experte für Angst- und Zwangsstörungen,
langjährige Leitung Zwangsgruppe -Spezialstation für Zwangsstörungen Sanatorium Kilchberg, DBT- Therapeut, freier Dozent, Autor, in selbständiger psychiatrischer Spitex „SOS-Spitex“
Feedback einer Mutter
Als Mutter war für mich besonders wertvoll, praxisnahe Hilfestellungen für unsere Situation zu erhalten. Die Kombination aus Betroffenen- und Therapeutenperspektive eröffnete uns neue Wege, in herausfordernden Momenten weniger hilflos und deutlich unterstützender zu handeln. Schade, dass ich erst jetzt auf diese tolle Weiterbildung gestossen bin- ich kann die Arbeit von Irena und Volker aus voller Überzeugung weiterempfehlen!
Daniela, Mutter einer zwangserkrankten 11- jährigen Tochter
Mehr erfahren:
Weitere Informationen zu Zwangsstörungen finden Sie bei der Schweizerischen Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ) und der deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e. V. (DGZ)
Weitere Angebote:
Entdecken Sie auch unsere anderen Weiterbildungen & Events rund um das Thema Zwangs- und Angststörungen
Zum kostenlosen Netzwerktreffen– Austausch & Impulse
Lesetipp für Angehörige:
Ein kompakter Artikel mit praktischen Impulsen – für alle, die im Alltag begleiten und unterstützen möchten
Literaturhinweise:
- Zwangsstörung und Zwangshandlungen. Eine Einführung für Pflege-, Gesundheits-und Sozialberufe. Springer. Irena Mikic
- Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen. PsychiatrieVerlag. Volker Röseler
Podcast- Tipp: Zwangspause überall wo es Podcast gibt.