Information, Wissen & Vernetzung
Online-Virtuell-Interaktiv
Unser kostenloses Angebot bietet aktuelle Fachimpulse rund um Zwangsstörungen- mit Gastreferat, Austausch und Wissenstransfer. Die Treffen fördern fachliche Vernetzung, ermöglichen den Austausch von Perspektiven und geben Einblicke in aktuelle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Zwangsstörungen- für Fachpersonen, Peers, Betroffene, Angehörige und alle Interessierten.
Nächstes Netzwerktreffen: Sexuelle Zwangsgedanken verstehen und behandeln mit Dipl.Psych.Thomas Hillebrand
Die nächsten Netzwerktreffen
Mittwoch 07. Oktober 2026 von 19.00-20.30 Uhr
Programm:
19.00-19.05 Uhr – Begrüssung mit Irena Mikic & Volker Röseler
19.05- 19.15 Uhr— Vorstellung: ZeroOCD- Studie, Augmented Reality (AR) -innovative Behandlungsmöglichkeiten bei Zwangsstörungen (Kontaminationsängsten) Dr. Andrey Skoko, Universität Bern
19.15-20.00Uhr – Gastreferat: Wenn Gedanken die Identität angreifen- Sexuelle Zwangsgedanken verstehen und behandeln
Dipl. – Psych. Thomas Hillebrand, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V., Autor des Fachbuches: Aggressive und sexuelle Zwangsgedanken – Ein Therapieleitfaden
20.00.20.30 Uhr – Austausch & Fragen
Moderation: Irena Mikic, Volker Röseler
Es ist keine Anmeldung erforderlich, du kannst über diesen Zoom- Link einfach beitreten:
🙏Wir möchten dich herzlich bitten, während dem Zoom- Treffen deine Kamera einzuschalten, da dies den Austausch persönlicher gestaltet und es für die Vortragenden angenehmer macht, in eine Gruppe von Gesichtern zu sprechen.
Die Macht der Zwänge wird immer kleiner…je näher man ran geht!

Irena Mikic
RN, BscN Pflegewissenschaft, Expertin für Angst- und Zwangsstörungen, mehrjährige Tätigkeit auf der Spezialstation für Zwangsstörungen- Sanatorium Kilchberg
Autorin, freie Dozentin, in eigener Praxis in Zürich
Volker Röseler
RN, Pflegefachmann HF, Experte für Angst- und Zwangsstörungen, langjährige Leitung Zwangsgruppe – Spezialstation für Zwangsstörungen- Sanatorium Kilchberg
DBT- Therapeut, Autor, freier Dozent
Ein gemeinsam formulierter fachlicher Bezugsrahmen aus der klinischen Praxis
Dr. med. Andreas Körner, Leitender Arzt – Spezialstation für Zwangsstörungen Sanatorium Kilchberg
Die kognitive Verhaltenstherapie mit dem Kernelement der Expositionstherapie mit Reaktionsmanagement gilt als Methode der Wahl in der Behandlung der Zwangsstörung. Ihre Wirksamkeit setzt ein genaues Verständnis der Störungsdynamik im Einzelfall und die konsequente und korrekte Anwendung der Technik der Exposition voraus. Obgleich diese Sachverhalte seit Jahrzehnten bekannt sind, wird ihnen die Versorgungsrealität leider noch immer nicht gerecht. Zu oft werden Expositionstherapien, nicht in ausreichendem Umfang oder schlichtweg falsch durchgeführt. Vor allem die therapeutische Begleitung von Übungen im Lebensumfeld des Patienten kommt oft zu kurz. Die korrekte Anwendung der Expositionstherapie in der Behandlung von Zwangsstörungen setzt – mehr noch als im Falle von Angststörungen – neben theoretischen Grundkenntnissen der Intervention praktische Erfahrung voraus. Ohne diese wird die Expositionstherapie leicht auf eine oberflächliche, mechanistische Weise durchgeführt, wodurch sie an Wirksamkeit einbüsst und das Vertrauen der Patienten in die Behandlung schwächt.
Weiterbildung:
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Unsere aktuellen Weiterbildungen findest du hier:
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Fachgesellschaften:
Weitere Informationen und fachliche Ressourcen:
Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ)
Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e. V. (DGZ)
Literaturhinweise:
- Zwangsstörung und Zwangshandlungen. Eine Einführung für Pflege-, Gesundheits-und Sozialberufe. Springer. Irena Mikic
- Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen. PsychiatrieVerlag. Volker Röseler
Podcast- Tipp: Du möchtest dich auch zwischen den Netzwerktreffen informieren? Dann hören in unseren Podcast zum Thema Zwangsstörungen rein: Zwangspause überall wo es Podcast gibt.