Zwangsstörung verstehen- für Angehörige
Online- Kurse 2026
„Ich weiß, ich soll mich abgrenzen – aber wie, wenn ich sehe, wie sehr mein Kind leidet?“
Angehörige von Menschen mit Zwangsstörungen stehen oft zwischen zwei Fronten:
Sie möchten helfen, entlasten, den Alltag stabilisieren – und rutschen dabei selbst in Anspannung, Schuldgefühle und Hilflosigkeit.
Viele hören dann von Fachpersonen: „Sie müssen sich abgrenzen.“
Doch was bedeutet das konkret, wenn die Tochter in Panik gerät, der Partner stundenlang duscht oder der Alltag nur funktioniert, wenn bestimmte Rituale mitgemacht werden?
👉 In diesem Online- Kurs für Angehörige geben wir Orientierung – jenseits von abstrakten Empfehlungen.
Mit viel Praxiserfahrung, Verständnis und einem klaren roten Faden helfen wir Angehörigen:
- Zwangssymptome besser zu verstehen
- destruktive Hilfsmuster zu erkennen
- realistische, entlastende Schritte im Alltag zu finden
Zwischen Verstehen, Mittragen und sich abgrenzen liegt ein Weg – wir zeigen, wie dieser im Alltag konkret aussehen kann.
Grundlagenmodul
Ein Einstieg für Angehörige, die Orientierung und Entlastung suchen
Zwangsstörung erkennen und verstehen – für Angehörige
Samstag, 21. März 2026 von 09.00-13.00 Uhr (Online via Zoom)
Mit Irena Mikic & Volker Röseler
INHALT
- Was sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen – und wie erkennt man sie?
- Welche Motive stehen dahinter: Unvollständigkeitserleben & Befürchtungen
- Wie können Angehörige hilfreich reagieren?
- Alltagstipps & praxiserprobte Strategien für mehr Entlastung
- Raum für Austausch, Rückfragen & individuelle Themen
Zielgruppe: Angehörige von Menschen mit Zwangsstörungen: Eltern, Partner*innen, erwachsene Kinder, Geschwister etc.
Keine Vorkenntnisse notwendig
Kosten:
- CHF 220.- (für Teilnehmende aus der Schweiz)
- EUR 170.- (für Teilnehmende aus Deutschland & Österreich)
Frühbucherpreis bis 31. Januar 2026: 200CHF/ 150 EUR
Wir freuen uns auf Dich
Empfohlen vom:

WIR STELLEN UNS VOR
Als Fachexperten für Zwangsstörung verfügen wir über langjährige Erfahrung in der ambulanten und stationären Behandlung – mit weit über 6000 Stunden in der praktischen Anwendung von Expositionen.

RN, BScN Pflegewissenschaft, Expertin für Angst- und Zwangsstörungen, mehrjährige Tätigkeit auf der Spezialstation für Zwangsstörungen – Sanatorium Kilchberg
Autorin, freie Dozentin, in eigener Praxis in Zürich

RN, Pflegefachmann HF, Experte für Angst- und Zwangsstörungen,
Leitung Zwangsgruppe -Spezialstation für Zwangsstörungen
Sanatorium Kilchberg,
DBT- Therapeut, freier Dozent, Autor, in selbständiger psychiatrischer Spitex „SOS-Spitex“
Feedback einer Mutter
Als Mutter war für mich besonders wertvoll, praxisnahe Hilfestellungen für unsere Situation zu erhalten. Die Kombination aus Betroffenen- und Therapeutenperspektive eröffnete uns neue Wege, in herausfordernden Momenten weniger hilflos und deutlich unterstützender zu handeln. Schade, dass ich erst jetzt auf diese tolle Weiterbildung gestossen bin- ich kann die Arbeit von Irena und Volker aus voller Überzeugung weiterempfehlen!
Daniela, Mutter einer zwangserkrankten 11- jährigen Tochter
Mehr erfahren:
Weitere Informationen zu Zwangsstörungen finden Sie bei der Schweizerischen Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ) und der deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e. V. (DGZ)
Weitere Angebote:
Entdecken Sie auch unsere anderen Weiterbildungen & Events rund um das Thema Zwangs- und Angststörungen
Zum kostenlosen Netzwerktreffen– Austausch & Impulse
Lesetipp für Angehörige:
Ein kompakter Artikel mit praktischen Impulsen – für alle, die im Alltag begleiten und unterstützen möchten
Literaturhinweise:
- Zwangsstörung und Zwangshandlungen. Eine Einführung für Pflege-, Gesundheits-und Sozialberufe. Springer. Irena Mikic
- Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen. PsychiatrieVerlag. Volker Röseler
Podcast- Tipp: Zwangspause überall wo es Podcast gibt.